Brief an mein Leben: Erfahrungen mit einem Burnout


 
Kontrastprogramm zwischen den Welten
• • • • •   (bewertet mit 2 von 5 Punkten)

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(VINE®-PRODUKTTESTER)    Rezension bezieht sich auf: Brief an mein Leben: Erfahrungen mit einem Burnout (Gebundene Ausgabe) Miriam Meckel, Kommunikationsprofessorin , immer unterwegs, immer up-to-date , immer mit einem Auge im Terminplaner, auf dem Sprung zum nächsten Vortrag erleidet einen Burnout.

Was zunächst eine Modediagnose zu sein scheint, entpuppt sich als tückische Krankheit die das Leben bestimmt, ja anders laufen lässt als gedacht.

Mit dem Buch will Frau Meckel aufklären und für Akzeptanz werben.
Meiner Meinung nach , als ehemals selbst Betroffene, gelingt ihr das nur bedingt.

Woran das liegt ? Zunächst erstmal an dem konfusen Stil. Wie ein Kontrastprogramm das die Krankheit selber ausmacht liest sich das Buch. Zum einen hochgestochene stilistisch ausgeprägte Phrasen mit Fremdwörtern und Redewendungen die manch einen Intellektuellen in den Wahnsinn treiben können, auf der anderen Seite klare einfache Sätze die die ungeschminkte realistische Wahrheit und den Zustand während eines Burnouts widerspiegeln. Wenn ich als Leser wählen dürfte wäre mir letzteres durchgängig lieber gewesen.
Hinzu kommen Zeitsprünge die verwirren und nicht immer nachzuvollziehen sind , ganz so als ob Frau Meckel noch jede Menge erzählen will aber nicht weiß wo sie anfangen soll.
Das macht das Buch konfus und den Leser nach der Hälfte des Buches ebenfalls.

An Fakten, Therapien, Informationen erfährt man nicht viel neues. Alt bekanntes wird noch mal aufgehübscht in den Klinikalltag eingebaut präsentiert. Das sich die Welt der Privatpatienten (denen Frau Meckel sicherlich zuzurechnen ist wie sie zähneknirschend zugibt) und der Kassenpatienten drastisch voneinander unterscheidet brauche ich nicht zu erwähnen. Daher ist das Bild das sie von der Therapie zeigt, sicherlich ein verfälschter der für den Otto-Normalbürger kaum zutreffen wird.

Nachdenklich machen können einen die ein oder anderen Sätze schon, das steht außer Frage. Das liegt aber nicht nur an dem Buch sondern ergibt sich wenn man sich näher mit dem Thema beschäftigt.

FAZIT: Ein Erfahrungsbericht der durch den konfusen Stil leider nicht so schön lesbar ist wie er sein müsste um dem Thema gerecht zu werden. Als gebundene Ausgabe deutlich zu teuer.
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 30. Januar 2011
Kundenrezensionen:
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1. leider falsche Erwartungen
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